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Besondere Zeiten und Umstände erforderten in den letzten Wochen und sogar Monaten ein Umdenken, anderes Leben und Lernen und so hatte die Corona-Pandemie auch Auswirkungen auf die Verabschiedung unserer Viertklässler und die gesamte Gestaltung des letzten Schultags.

Ein Schulschluss-Gottesdienst im gewohnten Rahmen für alle Kinder der Schule war aufgrund der herrschenden Bestimmungen nicht möglich und so entschlossen wir uns nach Rücksprache mit den Geistlichen der beiden Religionsgemeinschaften, Frau Pfarrerin Schäfer und Gemeindereferentin Frau Stablo, zu einem „Freiluft-Gottesdienst“ mit Segnung der einzelnen Kinder, die dies auch selbst wollten, im Schlosshof.

Das Wetter meinte es gut mit uns, denn es war weder zu kalt oder regnerisch, noch sengend heiß.

Gespannt und äußerst diszipliniert verfolgten unsere „Schulabgänger“ das Geschehen: Wie sich die Szenarien der biblischen Geschichte der „Arche Noah“ und das momentane Corona-Geschehen doch gleichen- da sitzen Mensch und Tier abgeschirmt und eingeschlossen in der Arche und warten, dass es endlich aufhört, zu regnen. So wie wir, die wir „eingesperrt“ zuhause saßen, auf viele liebgewonnene Beschäftigungen, soziale Kontakte und sonst selbstverständliche Freiheiten verzichten mussten.

Im Mittelpunkt des Themenlieds und des gesamten Gottesdiensts stand der „Hoffnungsträger“ Regenbogen. Diesen hatten die Geistlichen auch wirklich aufgebaut, damit alle Kinder, die gesegnet werden wollten, langsam und bedächtig durch das Farbenmeer schritten.

Erstaunlich, wie ernsthaft unsere „Großen“ bei diesem so besonderen Gottesdienst dabei waren. Vielleicht lag es an der besonderen Zeit, aber sicher auch an der durchdachten Planung und Gestaltung des Vorbereitungsteams.

Wir sagen an dieser Stelle herzlichen Dank dafür und auch an die Kinder: Respekt, ihr habt’s drauf und könnt schon, wenn ihr wollt- oder eben, wenn ihr von einer Sache beeindruckt seid!

          Bitte die Bilder, die abgeschnitten wirken noch einmal extra anklicken, dann öffnen sie sich ganz.